Ausblühungen

Phänomenale Eigenschaften

Es existieren eine Vielzahl an Betonmischrezepten. Die haargenaue Änderung der Zusammensetzungen sorgt für die Anpassung des Betons an bestimmte Anforderungen. Je nachdem, ob die Spezialisierung des späteren Betonteils die Tragfähigkeit, Sicherheit, Wärme- oder Feuchteschutz beträgt, müssen Abwandlungen am Grundrezept vorgenommen werden. Das besteht aus einem Kalkstein-Ton-Gemisch, auch Zement genannt, eine Gesteinskörnung, die meist Sand und Kies enthält, und Wasser. In den meisten Fällen werden noch Betonzusätze hinzugefügt. Der Zement, ein hydraulisches Bindemittel, spielt eine sehr wichtige Rolle. Er bildet mit dem Wasser einen Zementleim, der wiederum die Gesteinskörnung verbindet. Dadurch entsteht ein hartes und stabiles Endprodukt, das auch unter Wasser dauerhaft seine Festigkeit behält. Doch dafür ist die richtige Mischung entscheidend, die genauestens berechnet und im Labor geprüft wird. Erst, wenn diese Ergebnisse zufriedenstellend ausfallen und den DIN-Normen entsprechen, wird der Beton für den Bau zugelassen.

Ein weiterer Vorteil der Nutzung von Beton ist seine kurze Bauzeit und die geringen Kosten. Diese Eigenschaften und die Möglichkeit der Vorfertigung bestimmter Bauteile, zum Beispiel von Pflasterstein- oder Terrassenplatten -Herstellern, tragen dazu bei, dass Beton ein sehr wirtschaftlicher Baustoff ist.

Wie entstehen Ausblühungen?

Ausblühungen sind Kalkschleier oder krustenartige Kalkablagerungen auf Beton, der den Wetterbedingungen stets oder teilweise ausgesetzt ist. Besonders im jungen Alter neigen Bauteilflächen zur Bildung. Mit zunehmendem Alter des Betons nimmt auch die Wahrscheinlichkeit zur Ausblühung ab. Je nach Betonzusammensetzung und den örtlichen Feuchtigkeitsverhältnissen klingen die Kalkschleier nach Entstehen spontan wieder ab oder bleiben dauerhaft. In den seltensten Fällen werden aus ihnen krustenartige Kalkablagerungen. Allerdings ist dieses Phänomen kein Fehler in der Herstellung oder beim Einbau: Es ist eine komplett natürliche Veränderung, die keinerlei Beeinträchtigung der Bauwerkssicherheit nach sich zieht. Diese Stellen werden von Bauherren lediglich als optisch störend empfunden, wenn sie an sichtbaren Flächen entstehen.

Beton blüht aus, wenn Wasser an die Betonoberfläche gelangt, zum Beispiel durch Regen oder eine erhöhte Luftfeuchtigkeit. Die Kalkablagerungen sind Abscheidungen von in Wasser schwer löslichem Calciumcarbonat. Nach Wasserzugabe beginnen die wesentlichen Zementbestandteile, unter anderem Calciumsilikate, mit dem Wasser zu reagieren. Dabei entstehen die festigkeitsbildenden Calicumsilikathydrate und Calciumhydroxid wird freigesetzt.
Ein Nebeneffekt davon ist beispielsweise, dass der Bewährungsstahl dauerhaft vor Korrosion geschützt wird. Kommt das Calciumhydroxid mit dem natürlichen Kohlendioxid aus der Luft in Verbindung, bildet sich wasserunlösliches Calciumcarbonat, welches direkt an der Betonoberfläche weiß auskristallisiert.

Beton-Ausblühungen verhindern

Ausblühungen sind nicht vollständig vermeidbar. Zwar kann durch bestimmte Verfahren die Wahrscheinlichkeit der Entstehung verringert werden, ein Restrisiko bleibt jedoch bestehen. So kann die äußere Oberfläche der Betonbauteile beispielsweise carbonatisiert werden. Es wird eine Deckschicht aufgetragen, in der kein Calciumhydroxid mehr enthalten ist. Eine sichtbare Ausblühung wird somit verhindert. Darüber hinaus kann durch die Erhöhung der Dichte des Zementsteins der Transport von Feuchtigkeit aus dem Betonkörper eingeschränkt werden.

Um die gesamte Durchfeuchtung der Betonfläche zu vermeiden, besteht die Möglichkeit, die Oberfläche mit einer Lasur zu schützen. Ein Eindringen von Wasser ist somit kaum noch möglich und äußerliche Kalkablagerungen können nahezu vollständig verhindert werden.

Beseitigen von Ausblühungen: Beton trocknen

Möchten Sie die Betonflächen von den Kalkablagerungen beseitigen bleiben Ihnen verschiedene Möglichkeiten.
Vor allem bei Terrassen-oder Betonplatten oder Gehwegen werden die Ablagerungen durch Witterung und Belastung meist von selbst wieder abgetragen. Tritt das nicht ein, können Sie selbst aktiv werden.

Zeigt sich keine Besserung, können Sie sie mit geeigneten Mitteln, zum Beispiel einem Zementschleierentferner aus unserem Sortiment oder dem Baumarkt, mildern oder sogar abtragen. Für die besten Ergebnisse sollten die Arbeiten allerdings von einem betonkosmetischen Fachbetrieb übernommen werden.

Beton schützen: Versiegelung mit PEARL-EFFEKT

Die meisten Diephaus Produkte werden werkseitig mittels modernster Fertigungstechnologien und dem Einsatz neuester Nanotechnologie mit dem PEARL-Effekt oberflächenveredelt. Der PEARL-Effekt schützt die Produkte vor dauerhaften Verschmutzungen und vereinfacht die Pflege der Betonflächen nachhaltig. Die Vorgehensweise wurde von der Natur inspiriert. Schmutz und Nässe formen sich dank der besonderen Oberflächenspannung zu einer Kugel zusammen und perlen ab wie Wasser von einer Lotusblüte.

Wir haben fünf verschiedene Wirkungsgrade entwickelt, aus denen Sie, je nach Produkt, wählen können. Je höher der PEARL-Effekt, desto geringer ist die Schmutzanfälligkeit und somit das Risiko, dass Schmutz und Wasser in das Betonprodukt eindringen können. Dabei haben wir darauf geachtet, dass alle PEARL-Beschichtungen lösungsmittelfrei und somit umweltfreundlich sind. Die beschichteten Produkte von Diephaus haben eine leicht glänzende Oberfläche, die im Laufe der Zeit matter wird. Alle Platten, Pflastersteine und Trockenmauersteine sind dank der Versiegelung weitgehend vor Moos und Algenbefall geschützt. Auf der höchsten Stufe, PEARL-Effekt 5, erhalten Sie bei regelmäßiger Reinigung sogar 10 Jahre Garantie gegen Moosanhaftung bei regelmäßiger Pflege. Eine nachträgliche Betonstein-Imprägnierung bei Produkten ohne PEARL-Effekt empfehlen wir allerdings nicht. Sie ist nicht so wirksam und kann Ausblühungen nicht so effektiv verhindern.

Betonsteine pflegen

Durch den innovativen PEARL-Effekt sind Ihre Betonflächen durch viele äußere Einflüsse geschützt. Allerdings empfehlen wir, heruntergefallene Speisen und verschüttetes Öl, Benzin oder Rotwein schnell zu entfernen. Bei längerer Einwirkzeit kann die Beschichtung angegriffen werden und der Beton wird erneut anfällig gegen Schmutz und Nässe. Auch Zementschleierentferner und Kraftreiniger dürfen auf beschichteten Oberflächen nicht benutzt werden, da die Säure ebenfalls die oberste Schicht angreift. Normale Verschmutzungen können mit einem Kunststoffbesen, fließendem Wasser und, wenn benötigt, mit einer neutralen Schmierseife gereinigt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen sollten Sie nur alkalische Reiniger einsetzen.

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