1D4C84 1D4C84
 
 
 

Kinderfreundlicher Garten – kindgerechte und kindersichere Gartengestaltung

Toben, entdecken und experimentieren: Ein Garten ist für Groß und Klein ein wahres Paradies, in dem es wahnsinnig viel zu bestaunen und erleben gibt. Kindern bietet er die ideale Möglichkeit, um sich in unmittelbarer Nähe von ihren Eltern an der frischen Luft aufzuhalten. Sie können sich inmitten der Ziersträucher ausgiebig auspowern, ihrer Fantasie freien Lauf lassen und obendrein noch die Natur beim Wachsen und Gedeihen beobachten.

Allerdings sind bei der Gartengestaltung ein paar Punkte zu beachten, damit es sich um einen kinderfreundlichen Garten handelt. Baumhaus, Naschgarten, Kletterbaum oder Spielecke: Das oberste Gebot ist die Sicherheit, die in der Wohlfühloase für die Kleinen gewahrt sein muss. Gefahrenquellen wie Giftpflanzen und herumliegende Gartengeräte gehören in einem kindersicheren Garten beseitigt. Dies gilt es auch bei der Pflanzenauswahl zu beachten. Weil Kinder gern naschen, ist außerdem ein kleiner Naschgarten eine gute Idee.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Elemente, mit denen sich ein Garten noch kinderfreundlicher gestalten lässt: vom Kinderbeet über eine kindersichere Umzäunung bis zur Spielecke mit dem obligatorischen Sandkasten. Dabei muss es nicht unbedingt das riesige Klettergerüst sein. Kindern reicht meist schon eine kleine Spielecke, die ihnen Platz für ihre Spielgeräte bietet, sowie die traditionelle Schaukel, die sich ganz einfach an einem stabilen Baum befestigen lässt.

Zum Bauen mit Sand: Sandkasten im Garten gestalten

Kinderfreundlich ist ein Garten nur dann, wenn er die Bedürfnisse der Kinder ausreichend berücksichtigt. Wenn die Gartengestaltung für ein Baumhaus oder ein Klettergerüst keinen Platz lässt, sollte zumindest eine kleine Spielecke mit Schaukel und Sandkasten eingeplant werden, an der die Kinder ihre Spielgeräte auch einfach einmal liegen lassen können.
Sandkästen zum Bauen und Matschen dürfen in einem kindersicheren Garten auf keinen Fall fehlen. Mit Sand und Wasser können die Kinder hier phantasievolle Burgen bauen oder kleine Kuchen aus Sand formen. Mit den richtigen Ideen kann der Sandkasten zudem zu einem Gestaltungselement werden, das mitwächst. Sind die Kinder klein, steht ihnen der Sandkasten im Garten zum Spielen zur Verfügung. Sobald sie ihm entwachsen sind, kann er einfach in ein Hochbeet umgewandelt werden. Mit den einfach zu verarbeitenden Trockenmauersteinen lässt sich die Gartengestaltung um ein weiteres Element ergänzen. Kündigen sich ein paar Jahre später die Enkelkinder an, kann die Blumenerde wieder für Sand weichen und die Kleinen können sich an ihrem Sandkasten erfreuen.

Zum Genießen: kinderfreundliche Terrasse dank beschichteter Platten

Entspannt mit allen Familienmitgliedern an einem Tisch sitzen und frühstücken, grillen oder einfach nur die gemeinsame Freizeit nutzen: Dafür ist ein Garten mit Terrasse ideal – vor allem, wenn sie kinderfreundlich entworfen wurde. Das lässt sich bei der Gartengestaltung am einfachsten bewerkstelligen, wenn der Bodenbelag aus beschichteten Terrassenplatten besteht. Da ist es kein Problem mehr, wenn einmal etwas daneben geht. Auch eine Spielecke für die Kleinen voller Spielgeräte lässt sich dann unproblematisch auf dem Rückzugsort platzieren. Die beschichteten Terrassenplatten weisen den Schmutz ab und lassen ihn nicht in den Boden eindringen. Zudem lassen sich die Platten einfach mit einem feuchten Lappen und eventuell etwas Neutralseife reinigen.

Zum Rollen und Austoben: Stolperfreie Wege aus rollfreudigem Pflaster

Um die Wege im Garten kindersicherer herzurichten, muss die Gartengestaltung dementsprechend angegangen werden. Große Pflastersteine ohne Fase sind der ideale Bodenbelag, wenn Kinder darauf ausgelassen herumtollen. Auch Spielgeräte wie Roller und Bobbycar können auf rollfreudigem Pflaster problemlos zum Einsatz kommen. Überall wo viel Fahrrad, Kinderwagen oder Rollstuhl gefahren wird, bieten sich Bodenbeläge ohne oder nur mit einer kleinen Fase an. Je weniger Fase, desto planer der Boden und desto rollfreudiger der Bodenbelag – und desto kinderfreundlicher der Garten. Je nach Einsatzzweck muss bei der Gartengestaltung noch an die Breite der Wege gedacht werden – so ist dem stolperfreien Weg nichts mehr entgegen zu setzen.

Zum Toben und Spielen: Weitere Ideen für die Gartengestaltung für Kinder

Wie die Großen können sich auch Kinder für das Gärtnern begeistern. Ein Kinderbeet bietet dem Nachwuchs eine hervorragende Möglichkeit, den Umgang mit der Natur zu erlernen und selbst im kleinen Maß Verantwortung zu übernehmen. Am besten eignen sich dafür ungefährliche Pflanzen mit einer stabilen Umrandung aus pflegeleichten Mauersteinen.

Außerdem müssen es im Garten nicht immer Ziersträucher sein. Schon ein paar Sträucher mit süßen Früchten verwandeln den Ziergarten in einen kinderfreundlichen Naschgarten. In einem kinderfreundlichen Garten empfiehlt sich außerdem eine Freifläche, auf der die Kleinen Ballspielen aller Art nachgehen können. Dabei kommen solchen Ideen für die kinderfreundliche Gartengestaltung Randsteine optimal entgegen. Mit ihnen lassen sich Spielecke, Rückzugsort und Nutzfläche im Garten optimal voneinander abgrenzen.